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Entwicklung der Sumerischen Religion

Das geht dann etwa von der Ubaid Zeit (ab 6000 v.u.Z.) bis zur spät Babylon Zeit (ab 600 v.u.Z.).
Zum Teil kann man dabei auf die vermutlichen semitischen Einflüsse eingehen, die sich zum Teil erkennen lassen.

Am Anfang der Schöpfung stand bei den Sumerern Himmel & Erde. Die Schöpfung der Erde begann mit der Vereinigung von An "Himmel" und Ki "Erde". Das ist durchaus als sexuelle Vereinigung zu sehen. Dabei entstand Anki (Himmel & Erde). Aus dem unbelebten Himmel wurde der Himmelsgott An und aus Ki das Urgötterpärchen En-Ki und Nin-Ki (En-ki hier ist nicht der Enki aus Eridu). Diese "Hochzeit" wird auch die Kosmische Hochzeit genannt.
Besonders interessant ist die älteste heute erkennbare Schicht der Sumerischen Religion, da sie sozusagen am ehesten wirklich als sumerische zu bezeichnen ist.

Heute sieht es so aus, als ob die Menschen der Ubaid Kultur und die Sumerer dieselben wären, bzw. die gleiche Kultur gehabt hätten. Was man also heute als Su…
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Babylonische Astronomie

Astrolab B, Astrolab-B (auch sumerischer-, babylonischer- und assyrischer Kalender) ist die wissenschaftliche Bezeichnung einer mesopotamischen Kompilation, die auf Keilschrifttafeln astronomische Positionen von Planeten, Sternen und Sternbildern in einem Jahreskalender auflistet. Die sumerischen Namensbezeichnungen wurden von den späteren Dynastien und Nachbarländern nahezu unverändert übernommen und im Kalender nur den jeweiligen zeitlichen Sichtbedingungen angepasst.

Die assyrischen MUL.APIN-Tontafeln (𒀯𒀳) reichen in einen Zeitraum von 2300 - 687 v.u.Z. zurück und enthalten die Auflistungen der heliakischen Aufgänge der Sternbilder am Himmel. Sie wurden immer in drei Sätzen erstellt und bis ca. 300 v.u.Z. je nach Bedarf dupliziert.

Der Weg des Mondes stellt in der MUL.APIN-Serie 1, Abschnitt 8, die jährliche Mondbahn dar, die sich am babylonischen Mondkalender ausrichtete.



Der Nachthimmel wurde in drei Abschnitte unterteilt, die den obersten sumerischen Gottheiten Anu, Enlil und…

Adoption eines Babys durch eine Nugig-Priesterin

Der erste auf der Tafel aufgezeichnete Fall betrifft eine Nugg-Priesterin namens Simat-Adad, die ein entblößtes Baby, ein Findelkind, rettete und adoptierte. Ein Kind, das von seinen Erziehungsberechtigten ausgesetzt wird, ist zum Zeitpunkt der Aufgabe statuslos, und niemand hat einen gesetzlichen Anspruch darauf. Wenn das Kind gerettet und daher von einer anderen Person rechtmäßig beansprucht wird, weist diese Person dem Findelkind (dem Sohn, der Tochter, dem Ehrenmann, dem Sklaven usw.) einen Status zu. Der gebräuchlichste Ausdruck, um ein Findelkind zu beschreiben, ist "derjenige, der dem Maul eines Hundes entrissen wurde" (ina pī kalbi ekim-šu).

Text:
Ein säugendes männliches Kind,
gefunden an einem Brunnen,
gerettet von der Straße,
hat Simat-Adad, die nugig, einem Hund aus dem Maul entrissen, hat es einen Raben aus seinem Mund fallen lassen. Simat-Adad, die Nugig, hat ihn als ihren Sohn adoptiert und ihn als ihren Erben etabliert. In der Zukunft, wenn Simat-Adad, die Nugi…