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Brief: Getreidesteuer der Samarier


SAA 01, 220
CDLI P334789
neu-assyrisch (ca. 911-612 v.u.Z.)
British Museum, London


(o 1) Ein Brief von Arīḫu an Nabû-dūrī-uṣur. Meinem Herrn gute Gesundheit!

(o 4) Was die Getreidesteuer der Samarier betrifft, so sollte mein Herr eine Mitteilung schicken, ob sie existiert oder nicht, und wir sollten uns damit zufrieden geben. Die Beamten sind passiv, sie bleiben, wo sie sind, sie gehen nicht hin, um ihre Arbeit zu tun, noch können wir ihnen Befehle geben.

(r 4) Ich habe Sie seit letztem Jahr bis jetzt auf diese Weise um die Einnahmen gebeten, aber wir haben keinerlei Einnahmen erzielt. Schicken Sie jetzt einen Bescheid, ob er existiert oder nicht!

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Um die geographisch-politischen und religiösen Aspekte hinsichtlich der Bevölkerung Samariens terminologisch klar zu unterscheiden, wird in der neueren Forschung von „Samariern“ (engl.: samarians) geredet, wenn alle (insbesondere die paganen) Bewohner der geographischen Region bzw. politischen Provinz Samarien gemeint sind; von „Samaritanern“ (engl.: samaritans) dann, wenn es nur um die religiöse, auf den Pentateuch verpflichtete und kultisch auf den Garizim orientierte Gruppierung geht.





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