Urartu (hebräisch: Ararat) ist eine geographische Region, sowie ein eisenzeitliche Königreich um den Van-See im armenischen Hochland. Das Königreich kam Mitte des 9. Jahrhunderts v.u.Z. an die Macht, ging aber allmählich in den Niedergang und wurde schließlich im frühen 6. Jahrhundert v.u.Z. von den iranischen Medern erobert. Der Name Urartu stammt aus assyrischen Quellen. Shalmaneser I. (1263–1234 v.u.Z.) verzeichnete einen Feldzug, in dem er das gesamte Gebiet unterwarf. Das assyrische Uruatri scheint mit dem Azzi zeitgenössischer hethitischer Texte zu korrespondieren. Ararat bezieht sich nicht nur auf das biblische Hochland, sondern erscheint auch als Name eines Königreichs in Jeremia 51,27. Der Berg Ararat liegt etwa 120 Kilometer nördlich der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs. Die urartäischen Könige, beginnend während der gemeinsamen Herrschaft von Išpuini (828-810 v.u.Z.) und seinem Sohn Menua (810-786 v.u.Z.), bezeichneten ihr Königreich als Biainili oder "Land Bia...